Obst- und Gartenbauverein RSKN e. V.
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Gelb-schwarze Brummer

Fliege und Hornisse an einer Birne

Die Königin gründet im Frühjahr allein ein Nest, indem sie die erste Wabe aus einer Masse von zerkautem Holz fertigt. In diese Wabe legt sie befruchtete Eier, aus denen Larven schlüpfen, die sie selbst bis zur Verpuppung mit Insekten füttert. Aus diesen Larven entstehen Arbeiterinnen, die der Königin dann fast alle Arbeiten abnehmen.

Hornissen können mit ihrem Volk umziehen, wenn ihnen der Hohlraum, in dem sich das Nest befindet – beispielsweise ein Vogelnistkasten – zu eng wird. Ein Hornissenvolk wächst bis zu einer Größe von 400 bis 700 Tieren an.

Im Herbst schlüpfen junge Königinnen und Drohnen. Die Drohnen entstehen aus nicht befruchteten Eiern. Die Drohnen kämpfen anschließend untereinander, um die Königinnen zu befruchten. Allein die begatteten jungen Königinnen überwintern. Der Rest des Volkes stirbt spätestens beim ersten Nachtfrost. Das alte Nest wird im nächsten Jahr nicht wieder besiedelt.

Hornissen ernähren ihre Brut mit Insekten (z. B. Fliegen, Wespen, Bienen, Heuschrecken, Käfern, Raupen, Libellen, etc.) sowie Spinnen. Dabei kann ein gut entwickeltes Hornissenvolk pro Tag bis zu einem halben Kilogramm Insekten erbeuten. Erwachsene Tiere ernähren sich von Baum- und Pflanzensäften, die sie an Baumwunden aufnehmen oder sich durch Nagen an jungen Ästen beschaffen. Außerdem knabbern sie im Spätsommer auch Fallobst an.

Streuobstsorte des Jahres 2019

Foto: Bernhard Ferentz

Öhringer Blutstreifling

  • guter Tafel- und sehr guter Wirtschaftsapfel
  • kleine bis mittelgroße Frucht
  • gelbliche Schale mit schwachem Geruch
  • weißes Fleisch, fest und saftig
  • geringer Säuregehalt bei stärkerem Zuckergehalt mit zartem Aroma
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